Zeit

Das scheint davon zu kommen, wenn man sich ein wenig in der Lokalpolitik beteiligt: an den vergangenen drei Abend haben wir uns mit unserer Fraktion in den jeweils drei Ortschaften unserer Gemeinde getroffen, um dort eine „interne Ortsbegehung“ durchzuführen. Was passiert da (außer, dass man viel Zeit verbrennt)? Nicht viel, man läuft durch die Strassen des Ortes und begutachtet Strassenschäden, abgesenkte Gullys oder hochstehende Hydrantenanschlüsse.

Das ganze gepaart mit viel „lokalpatriotischen Gesprächen“ lässt auch außenstehenden den Eindruck gewinnen, dass das ganze nicht so richtig und wirklich spannend ist. Dazu dann noch wissend, dass ca. 90% der festgestellten Mängel und Schäden bereits im letzten Jahr (und wahrscheinlich auch schon in den Jahren davor) festgehalten wurden.

Nun muss man aber auch wissen, dass die finanziellen Mittel einer solch kleinen Gemeinde wie der unsrigen so etwas von dermaßen begrenzt sind, dass die Wahrscheinlichkeit, besonders größere Schäden ohne externe Hilfe beheben zu können ohnehin nur sehr begrenzt sind.

Unterm Strich bleibt nach diesen drei Tagen festzuhalten, dass insgesamt gut 5 Stunden Zeit für mich verloren sind, die ich wahrscheinlich um einiges produktiver hätte nutzen können – mit meiner Bewerbung für den Hawaii-Marathon oder ganz einfach mit Laufen…

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