Wind

Am Sonntag ist in Ohndorf (Nachbardorf) ein 10Km Volkslauf, der zwar nicht bestzeitentauglich ist, aber sehr nett und auch eine schöne Strecke (wenngleich durch ein paar Feldwege auch recht anspruchsvoll) ist. Voller Stolz werde ich vor dem Start jedoch mit meinen Mäusen den 1KmKinderlauf absolvieren. Letztes Jahr hat Fenja mit 5 hier ihr Debüt gegeben, dieses Jahr will Yara mit ihren fast 4 nachziehen und ebenfalls mitlaufen. Die Trainingsläufe (insgesamt 3 über die volle Distanz) habe beide bravourös gemeistert, so dass ich mir um die beiden keinerlei Sorgen machen muss.

Viel eher um mich selber: nachdem ich nun anderthalb Wochen aus akutem Zeitmangel gar nicht gelaufen bin, habe ich mich heute mal auf eine 8Km-Runde begeben. EM-geschädigt (Bier und Chips) und windanfällig (zuviel Gewicht verfing sich auf dem Gegenwindteil der ersten 3Km doch arg am Wind) fiel alles doch recht schwer – aber so ganz ohne „Trainingslauf“ wollte ich ja nun am Sonntag auch nicht an den Start gehen.

Umso überraschender waren die jeweiligen Zwischenzeiten zum vollen Kilometer Und die bestätigten sich dann auch noch, als der Wind (der im Grunde gar nicht SO stark blies) dann von hinten kam und plötzlich die oben geschilderten Probleme in einen Vorteil verwandelten…

Am Ende der 8Km stand ein Schnitt von 4:47/Km, ein Ergebnis, dass ich so nicht erwartet hätte und das in mir Gedanken regt, was kommt denn mal dabei raus, wenn ich a) trainiert und b) vielleicht auch endlich meine „paar Kilo“ zuviel mal wieder runter habe???

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