Spaß am Zahnputzglas

Ich nutze die Oral B Professional Care 7000 nun seit knapp 6 Wochen und denke, dass ich mir mittlerweile ein ganz gutes Urteil über diese Zahnbürste erlauben kann.

Elektrische Zahnbürsten nutze ich seit ca. 4 Jahren und dies ist nun das dritte Modell, das ich verwende. Angefangen mit einem Gerät aus dem Drogeriediscount und vor gut anderthalb Jahren auf die Professional Care 3000 von Oral B umgestiegen. Doch der Wechsel jetzt auf die Professional Care 7000 ist ein absoluter Quantensprung.

Schon das mitgelieferte Zubehör macht Eindruck: 5 Aufsteckbürsten für die 6 verschiedenen Reinigungsmodi, der pfiffige Smart Guide und ein absolut fertiges Reiseetui. Auch der erste Einsatz der Zahnbürste enttäuscht die geweckte Erwartungshaltung nicht. Man spürt deutlich, mit welcher Putzkraft die Bürste zu Werke geht – und das jedoch absolut sanft. Und auch das Ergebnis macht großen Eindruck: meine Zähne fühlen sich sofort um einiges glatter an, als ich es bisher gewohnt war. Ich habe nicht unbedingt „einfache“ Zähne: sie sind sehr empfindlich, die Zahnhälse liegen teilweise frei und ich bin sehr anfällig für Zahnstein und Ablagerung (Koffein).

Durch die verschiedenen Reinigungsmodi gibt es unterschiedliche Zeitvorgaben, die man zur Reinigung verwenden soll. Unterstützt wird das ganze durch den mitgelieferten Smart Guide, der zum einen optisch anzeigt, in welchem der vier Quadraten man sich gerate aufhalten sollte und durch einen Vibrationsalarm wird mitgeteilt, wenn es Zeit ist, den Quadraten zu wechseln, bzw. die gesamte Zahnpflege abgeschlossen ist. Durch einfaches Betätigen eines Druckknopfes an der Zahnbürste kann der Putzmodus gewechselt werden. Außerdem gibt es auch ein optisches Signal an der Zahnbürste, wenn man zuviel Druck auf das Zahnfleisch ausübt.

Der Smart Guide ist über Bluetooth mit der Zahnbürste verbunden und beginnt somit beim Starten der Zahnbürste mit der Begleitung der Zahnpflege – auch der an der Zahnbürste gewählte Reinigungsmodus wird durch ein Icon angezeigt. Als Alternative oder auch als Ergänzung gibt es auch eine kostenlose App für das Smartphone. Auch hier erfolgt spe Verbindung über Bluetooth und man erhält auch noch Erinnerungen zur unterstützenden Verwendung von Zahnseide, Mundspülung und Zungenreinigung. Die Daten werden gespeichert und statistisch erfasst. Es ist ein nettes Gimmick, zumal einem die Zeit während der Zahnpflege durch Schlagzeilen, Kurznachrichten oder Bilder verkürzt wird.

Neben der „normalen“ Zahnreinigung mit einer Putzzeit von 2 Minuten gibt es auch eine „Tiefenreinigung“, die eine Minute länger dauert. Dazu gibt es die Zungenreinigung, die Funktion „Aufhellen“, sowie einen „Sensitivmodus“ und die Massage des Zahnfleisches. Über die langfristige Wirkung besonders dieser „speziellen“ Funktionen kann ich jedoch noch nichts wirklich sagen.

Die beiden Reinigungsmodi – also „normal“ und „Tiefe“ – sind meine Alltagsmodi. Sie sind absolut beeindruckend und voll überzeugend. Ich habe so den ganzen Tag glatte und angenehme Zähne. Die Zungenreinigung und das „Aufhellen“ verwende ich zweimal die Woche. Die Zungenreinigung ist nicht unangenehm und gerade das „Aufhellen“ braucht wohl ein bisschen mehr Zeit.

Was mich stört, ist die relativ lange Ladezeit des Akkus nach Gebrauch der Bürste: wenn ich sie nach dreieinhalb Minuten in die Ladestation stelle, dann blinken die entsprechenden blauen Dioden für ca. anderthalb Stunden. Nun könnte man sagen, dass dies im Grunde genommen egal ist. Was ich zumindest tagsüber auch so sehe. Aber nach dem Zähneputzen vor dem Zubettgehen kann es bei uns recht störend sein, da unser Badezimmer nur durch eine Glastür vom Schlafzimmer getrennt ist. So begleitet das Blinken jeweils die Einschlafphase.

Trotzdem ist mein Fazit absolut begeistert: die Professional Care 7000 putzt im Vergleich zu meiner alten Zahnbürste um Längen besser und hinterlässt über den ganzen Tag hinweg ein sehr angenehmes Gefühl im Mund. Ich bin auf jeden Fall schon sehr gespannt, wie mein nächster Zahnarztbesuch und hier ganz besonders die professionelle Zahnreinigung (s. oben) ausfallen wird. Bange muss mir in keinem Fall davor sein.

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