Reisen mit der Bahn

Es geht los: heute früh noch eine letzte Trainingseinheit über 29Km, die alles zu bieten hatte, was den Abschied nach Hawaii jetzt nicht unbedingt schwerer macht: es war um halb 8 noch ziemlich dunkel (und wurde im Laufe der zweieinhalb Stunden nicht wirklich heller), war kalt und unterwegs setzte auch noch Schneeregen ein. Also alles in allem Bedingungen, wie sie nächste Woche während des Honolulu-Marathons aller Voraussicht nach nicht vorzufinden sein werden (hoffentlich).

Anschließend wurden Koffer gepackt, tausendmal kontrolliert, ob alles wichtige mit dabei ist und so nach und nach der Abschied von den Kindern vorbereitet. Auf große Verabschiedungsarien am Bahnhof haben wir bewusst verzichtet und haben uns von Freund Jens nebst Julia zum Bahnhof bringen lassen. Damit begann dann jedoch einen Odyssee, die zur Stunde, während ich schreibe noch immer anhält: die S-Bahn, die uns nach Hannover bringen sollte, hatte schon mal 5 Minuten Verspätung und bis sie am Hauptbahnhof Hannover ankam, waren es schon 10. Bei einem kalkulierten Aufenthalt von 11 Minuten, um in den ICE nach Frankfurt Flughafen umzusteigen, wäre es normalerweise schon eng geworden…

Doch Gottlob ist auf die Deutsche Bahn Verlass: durch Ihr fein ausgeklügeltes Fahrplansystem schaffte es unser ICE auf eine Schlappe Verspätung von einer Stunde, während am Bahnhof immer nur von 30 Minuten die Rede war… Zu allem Überfluss gab es gestern kurz hinter dem Hauptbahnhof eine Güterzugentgleisung, aufgrund derer alle Züge des Fernverkehrs umgeleitet wurden, was eine zusätzliche Dreiviertel Stunde auf den Tacho bringt…

Ursprünglich sollten wir um 19:16 in Frankfurt ankommen und wollten uns dann in der Hotellobby mit den ebenfalls schon angereisten Tigern treffen. So werden wir wohl erst „leicht“ verspätet
eintreffen und können nur glücklich sein, nicht erst am Montag nach Frankfurt zu reisen, denn dann hätten wir mit Sicherheit unseren Flieger verpasst…

Ein Kommentar bisher - Was sagst du?

  1. Micki sagt:

    HippHippHurra – Ihr seid unterwegs! Möge der Flug entspannter verlaufen und Ihr voller Vorfreude sein! Geniesst die Zeit zu Zweit – flittert ein bißchen *grins* – Kinder sind wundervoll und ein wahres Gottesgeschenk aber mal so „ohne“ ist auch ein Geschenk ;-))

    3. Dezember 2012
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