Luau

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Der 07. Dezember begann wieder mit einem morgendlichen Trainingslauf um 06:30 Uhr. Auch, wenn wir dieses Mal in der genau entgegen gesetzten Richtung (in Richtung Diamond Head) unterwegs waren, so glichen sich die Bilder doch denen des Vortages: viele kleine Japaner, die einem ständig um die Beine herumwuseln und zum Überholen einen Zick-Zack-Kurs erzwangen. Die Erkenntnisse des Laufes waren identisch mit denen des vorherigen Tages: die Hitze könnte zu einem Problem werden, vorausgesetzt, man trinkt nicht genug…

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Im weiteren Verlauf des Vormittages führen wir in eine Einkaufsmall, die an Vielseitigkeit sehr eindrucksvoll war. Von Gucci, über Versace, Dolce & Gabana waren nahezu alle namhaften Modelabels vertreten, dazu die derzeit hippen Hersteller wie Abercrombie & Fitch, Hollister, etc. Am frühen Nachmittag ging es dann zum ersten Mal an den Strand – ja, und auch in’s Meer… Das Wasser war mit einer Temperatur von ca. 24 Grad sehr angenehm, natürlich super-sauber, aber für mich erstaunlicherweise relativ salzhaltig. Der Gedanke, hier im warmen Meer zu planschen, während zu Hause so langsam immer mehr der Winter Einzug hält, war allerdings schon recht komisch…

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Der Höhepunkt des Tages war jedoch die „Luau“, die Pasta-Party, die rund um eine Konzertmuschel direkt im Zielbereich des Marathons stattgefunden hat und zu der das TIGER BALM TEAM uns eingeladen hatte. Luau ist eigentlich der hawaiianische Ausdruck für eine Art folkloristisches Volksfest mit Musik und verschiedenen Künstlern. Und so war letztlich auch der Ablauf: während es nach guter amerikanischer „All-you-can-eat“-Sitte „leicht“ gemischten Salat, Nudelsalat, Weißbrot, Reis, Pasta, Tomatensoße, Hühnchen, Brownies und Götterspeise nebst freien Getränken (Pepsi – diet und regular – Wasser und Säfte) gab, wurde unten auf der Bühne ein Showprogramm präsentiert, dass von hawaiianischen Folklore Sängern und -Tänzern, über Soul bis hin zu japanischem Pop reichte. Auch hier auffällig: die japanischen Teilnehmer sind die Eckpfeiler des ganzen Marathons. So sind beispielsweise alle Sponsoren des Marathons japanische Unternehmen (selbst Adidas Japan), aber die Moderation der Veranstaltung wurde von einem amerikanisch-japanischen Duo vorgenommen…

Das Essen war für eine solche Massenveranstaltung (ca. 2.500 Teilnehmer) ganz ok, die künstlerischen Darbietungen sind natürlich Geschmacksache, aber für den europäischen Besucher wohl eher sehr gewöhnungsbedürftig.

Für morgen haben wir uns einen Wagen gemietet, mit dem wir noch ein bisschen mehr von der Insel erkunden wollen…

4 Kommentare bisher. Was sagst du dazu?

  1. Micki sagt:

    …. durchgefroren und wieder aufgetaut, mit einem dicken Schnupfen im Gepäck, grüße ich Euch, von einem Ausflug nach Dresden (-10 Grad) ALOHA! Ihr habt die wuselnden Japaner, wir die schubsenden Tchechen, Slowaken, Russen und auch ein paar Amerikaner…..

    9. Dezember 2012
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  2. Dietmar sagt:

    …ho ho ho…keine -10 grad, dafür gefühlte 10 cm neuschnee…und beim räumen denkt man fast zwangsläufig an euch – weil genauso schweißtreibend…und der countdown läuft…wir haben schon mal daumendrücken trainiert…für kollisionsfreies durchkommen 😉

    9. Dezember 2012
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  3. Dietmar sagt:

    glückwunsch…respekt…und bewunderung…von gabi, timo, david, pam und phil…wir haben’s im quasi-liveticker verfolgt…und die roten haben auch gewonnen 😉

    9. Dezember 2012
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  4. Dietmar sagt:

    …ach ja…von mir natürlich auch 😉

    9. Dezember 2012
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