Hoch hinaus

Irgendwie sind wir Menschen darauf ausgelegt, das, was sie schon erreicht haben immer noch steigern zu wollen. Und wenn ich mir dann so überlege, was ich in den letzten Jahren alles habe erleben dürfen, habe ich mich schon öfter gefragt, ob es dazu noch Steigerungen gibt. Und ich bin zu dem Schluss gekommen: Nein, DAS kann man nicht toppen!

Es war aber auch mehr als atemberaubend: Marathon auf Hawaii, Reise nach Kapstadt und zweimalige Teilnahme am New York Marathon. Wie soll das denn Bitteschön noch gesteigert werden? Und doch gibt es die ultimative Steigerung – aber habe ich eine wirklich realistische Chance auf sie???Im Frühherbst 2014 hat das Unternehmen Philips die „Mission Himmelsstürmer“ ausgerufen: mit Jürgen Klopp als Werbepartner wurde die Reise in die Stratosphäre als Hauptpreis beworben. Das war genau DER „Weckruf“, auf den ich (scheinbar) schon immer gewartet habe. Als ich 7 war, kam „Krieg der Sterne“ in die Kinos und ich habe die Karten als Quartett gesammelt. Mit „Raumschiff Enterprise“ (dem einzig wahren) und dem fliegenden Bügeleisen aus „Raumpatrouille Orion“ bin ich aufgewachsen. Und seitdem war eine ungemeine Leidenschaft für das Weltall, das Universum und all seine Weiten und Unvorstellbarkeiten geboren. Gerade die Fragen „wie groß ist das Universum“ und besonders „was ist dahinter“ haben mich seitdem beschäftigt. Und wen wundert’s: eine Antwort darauf habe ich bis heute nicht.

Und trotzdem (oder genau deswegen???) waren so ziemlich alle Hollywood-Produktion rund um das Thema „Raumfahrt“ in den darauf folgenden Jahren (nein, ich bin ja schon alt – ich muss JahrZEHNTEN schreiben) quasi Pflichtprogramm für mich. Und genau deshalb „musste“ ich an diesem Wettbewerb teilnehmen. Einmal die Chance bekommen, unseren Planeten aus einer Perspektive zu sehen, wie es bisher nicht soooo viele andere getan haben – und das beste: OHNE Physik-Studium (habe ich eh‘ sofort in Klasse 11 abgewählt 😉 )! Das wäre es…

Nun also dieser Wettbewerb. Phase 1 ist recht simpel: man registriert sich, lädt ein Foto und ein Statement hoch – eigentlich war’s das schon. Boris Becker hätte in den 90ern (wenn ich schon in meiner Vergangenheit kramen darf) mal gesagt: „Ich bin schon drin – das war ja einfach“ (Frau Ermakova war ja erst später)…

Damit war der erste Schritt getan – aber wer 60 Kilometer in die Höhe will, muss wohl mehr als nur EINEN Schritt tun, oder?

Stay tuned…

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