Flying home for christmas

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Um Abschluss einer Traumreise darf man vielleicht auch mal melancholisch werden und den Titel an Chris Rea wählen. Es geht nach tollen und erlebnisreichen Tagen nun wieder nach Hause. Nicht nur, um Weihnachten zu feiern, sondern weil man dort lebt. Natürlich fehlen uns die Kinder, die Familie und Freunde, aber ansonsten hätten wir es auch noch länger hier sehr gut aushalten können. Vielleicht sollte unser komplettes Umfeld einfach drüber nachdenken, nach hier umzusiedeln – es lohnt sich…

Unseren letzten Tag haben wir noch mal unter das Zeichen des Sightseeings gestellt und haben als erstes den Diamond Head in Angriff genommen: 720 Fuß hoch (was auch immer das nun in Metern sein mag, ich denke so um die 230) und mit dem Bus an den unteren Bereich dieses Kraters gebracht. Der Rest musste dann zu Fuß absolviert werden und das Geläuf auf der Strecke stellte sich teilweise als ziemlich anspruchsvoll heraus. Zu Anfang waren es noch ganz normal asphaltierte Wege, die auch wenig steil waren. Auf dem nächsten Teilstück hatten wir dann festen Felsuntergrund, der jedoch durch Regenfälle der letzten Jahre und Jahrzehnte schon seine Unebenheiten und Rinnsalspuren aufwies. Auf die Steigung wurde langsam anspruchsvoller. Das letzte Teilstück waren dann recht steile und knackige Treppen, die letztlich auf die Gipfel führten und eine atemberaubende Aussicht präsentierten.

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Der Regenbogen war natürlich bestellt und wurde prompt geliefert… Unnötig zu erwähnen sollte sein, dass der Abstieg um einiges leichter und schneller war – aber auf jeden Fall ein Asflugszel, das sich lohnte.

Auch die Rückfahrt in die Stadt (vielmehr die Wartezeit auf den Bus) war ein Erlebnis. Nachdem gefühlten Stunden nie die richtige Linie an unserer Haltestelle vorfuhr, stellte sich dann irgendwann ein Bus ein anderen Linie an die Hatestelle, lies Leute einsteigen und blieb stehen. Kurz darauf kam en anderer Bus (ebenfalls einer anderen Linie) öffnete seine Tür, packte seine Sachen und stieg aus. Die Insassen des zweiten Busses und wir staunten nicht schlecht. Nach ca. zwei Minuten kam dann der Fahrer des ersten Busses, bestieg Bus Nummer 2, während der „Fahnenflüchtige“ dann mit Bus 1 davon fuhr. Kurz darauf kam dann auch unser Bus und brachte uns zu unserem nächsten Ziel, dem Aloha-Tower.

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Von hier aus hatten wir auch wieder einen tollen Blick auf das Hafengelände und auch Waikiki, doch der Hammer war ein Kreuzfahrtschiff, das dort vor Anker lag und höher und größer als alle Gebäude im Hafengebiet war. Selbst auf das Foto habe ich nur drei viertel des Schiffes bekommen…

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Anschliessend haben wir dann seiner Hoheit King Kameamea

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unsere Aufwartung gemacht und uns anschließend schon mal schön kitschig in Weihnachtsstimmung (s. Titel) bringen lassen.

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Es fällt schon sehr schwer, bei knapp 30 Grad daran zu denken, dass in gut anderthalb Wochen Heiligabend ist…

Zum Abschluss unseres Tages und des Traumurlaubes gab es noch einen traumhaften Sonnenuntergang am Waikiki Beach, der den Abschied noch ein bisschen schwieriger macht.

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Was nehme ich nun nach diesen fantastischen Tagen mit? Unheimlich viele Erlebnisse und Eindrücke, die mir niemand mehr nehmen kann und einen Sonnenbrand, der hoffentlich bald wieder weg ist. Dazu die Gewissheit, das sich alle Mühen um einen Platz im TIGER BALM TEAM gelohnt haben und ich allen, die daran beteiligt gewesen sind, NIEMALS GENUG DANKEN KANN!

MAHALO!!!

4 Kommentare bisher. Was sagst du dazu?

  1. Eddy sagt:

    MAHALO Stephan! Das war in der Tat ein Traum, der wahr geworden ist. – Und das Bild vom Sonnenuntergang am letzten Abend auf Hawaii ist echt ein Hammer.

    Kommt gut nach Hause!!

    12. Dezember 2012
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  2. Micki sagt:

    MAHALO für die wunderschönen Bilder und bildhaften Einblicke in Eure Traumreise. Irgendwie bin ich mit dabei gewesen – MAHALO. Wünsche Euch und allen Tigern eine stressfreie, schöne Rückreise und bin sehr gespannt auf unser Wiedersehen – mal gucken ob sich ein Hawaii ein bisschen auf die Lebenseinstellung, den Lebensrhythmus auswirkt …. bestimmt wünschens wert.

    12. Dezember 2012
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  3. Julia sagt:

    Schade… schon vorbei. Aber wie du schon sagst: DAS kann euch keiner mehr nehmen. Schon bevor ihr geflogen seid hab ich zu Jens gesagt, dass du mit nem schönen Sonnenbrand wiederkommst… was soll ich da sagen, so ein mediterraner Typ wie du braucht sich ja auch nicht mit Sonnenmilch einschmieren… ;D
    Wir freuen uns auf jeden Fall schon sehr euch morgen abholen zu dürfen!!!

    12. Dezember 2012
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  4. Veronika sagt:

    Wunderschöner Bericht und super tolle Bilder. Danke für die Sightseeing Tour…. zieht euch warm an wenn ich auf Deutschen Boden landet. Hier sind es nur mal -12°c – vielleicht nördlich etwas wärmer und nur -7°c. Also ich kann mir gut vorstellen das ihr sehr gerne wieder umkehren wollt….. Du wirst es vom heißen Ofen in die Schockfrostung spüren 😉 . Habt einen guten Flug und kommt gut Zuhause an.

    12. Dezember 2012
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