Es ist ein Kreuz…

…mit dem Rücken. Vor allem dann, wenn er nicht so funktioniert, wie er soll – man ihn also am besten gar nicht spürt. Es ist nun fast 5 Wochen her, dass aus einer kleinen Bewegung zum Schuhe zumachen eine doch recht schmerzhafte Leidenszeit wurde. Nun neige ich nicht wie (gern von Frauen beschrieben) zu der Sorte „Mann, der bei Krankheit und Schmerz stirbt“. Aber die vergangenen Wochen waren durchaus schon recht heftig: teilweise extreme „Fragezeichen“-Körperhaltung oder am besten gar auf allen vieren durch die Gegend kriechen, es war alles dabei. Probiert habe ich auch so einiges: von „ist von alleine gekommen, geht auch wieder von alleine“ über die Ibuprofen 400er (stärkere gibt’s ja frei verkäuflich nicht  😉 ) bis hin zu ThermaCare Rückenpflastern. Alles hat ein Stück weit geholfen. Zumindest temporär – dauerhafte Besserung brachte nichts. Also blieb dann nach 4 Wochen doch nur noch der Gang zum Orthopäden. Ergebnis: die Schmerzen kommen von einem seit jahrzehntealtem Wirbelgleiten (weswegen ich damals auch nicht zum Bund brauchte). Alternative zum operativen Versteifen (keine Option für mich) sind halt gymnastische Übungen wenn die Blockade dann erstmal komplett weg ist. Hierfür bekomme ich zunächst erstmal 6 Physiotherapien, wo mir hoffentlich auch entsprechende Übungen für zu Hause gezeigt werden. Außerdem lässt das ganze die Erinnerung an den letzten Spätsommer reifen, wo ich ja gesagt hatte, endlich auch wieder Stabi-Übungen in mein Training einzubauen. Nun werde ich auf meine alten Tage wohl doch noch zum Gymnastik-Opa…

An Lauftraining war in den vergangenen Wochen eher weniger zu denken. Das lag jetzt gar nicht mal an den Schmerzen beim Laufen (denn die gab es im Grunde genommen nicht), sondern eher daran, dass ich gar nicht in eine Körperhaltung gekommen bin, die eine Laufeinheit hätte zulassen können. Wenn ich denn mal lauftechnisch unterwegs war, war das sogar meinem Empfinden nach positiv. Auch der Orthopäde meinte, dass Laufen für den Rücken in meinem Fall eher „neutral“ sei. Selbst beim Charity-Run rund um die HDI-Arena (Niedersachsenstadion der Herzen) anlässlich des Welt-Jogginghosentages konnte ich mich davon überzeugen: auch wenn die Schmerzen zu diesem Tag noch sehr extrem waren, so war das Laufen doch tatsächlich schmerzfrei, selbst bei den „Treppen des Teufels“, die ich insgesamt 5 mal absolviert habe.10947290_401989186627693_930961740435410550_nNun gilt es also: Vorbereitung wieder konkret, diszipliniert und mit „Nachdruck“ aufnehmen. Natürlich jetzt mit der Unterstützung des Physios. Der erste Anwendungstag ist Freitag, der 13. – ein gutes Omen?

Stay tuned…

P.S. Vielen Dank an Sonni Bird, dass ich das Foto verwenden darf

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